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Reste so lagern, dass sie gegessen werden

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    Niva Cook Redaktion
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Reste werden eher gegessen, wenn sie sichtbar, beschriftet und ohne Umweg wieder verwendbar sind. Das Problem ist selten fehlender guter Wille. Meist verschwinden Behaelter einfach in einer unklaren Kuehlschrankzone.

Gute Resteverwertung beginnt direkt nach dem Essen. Wer erst am naechsten Tag entscheidet, was wohin gehoert, findet oft nur noch kalte Pfannen, offene Schalen und halbe Portionen ohne Plan.

Eine sichtbare Restebox-Zone schaffen

Reserviere im Kuehlschrank eine feste Ebene oder eine klare Ecke fuer Reste. Dort liegen keine rohen Zutaten, keine Getraenke und keine halb vergessenen Saucen. Diese Zone beantwortet jeden Tag dieselbe Frage: Was muss zuerst gegessen werden?

Transparente Behaelter helfen, sind aber nicht zwingend. Wichtiger ist, dass gleiche Formen stapelbar sind und sich schnell oeffnen lassen.

Direkt nach dem Essen portionieren

Reste sollten in Portionen verpackt werden, die realistisch wieder auftauchen: eine Lunch-Portion, eine Beilage, eine Basis fuer eine Pfanne oder ein kleiner Snack.

Ein grosser Behaelter mit allem zusammen wirkt effizient, wird aber oft ignoriert. Kleinere Einheiten machen die naechste Verwendung leichter.

Kurz beschriften

Datum und Inhalt reichen. Ein Streifen Klebeband oder ein abwaschbarer Marker verhindert, dass jede Dose erst geoeffnet werden muss.

Reste brauchen kein kompliziertes System. Sie brauchen Sichtbarkeit, eine klare Reihenfolge und eine Form, die zur naechsten Mahlzeit passt.

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